Saisonauftakt: SG Berlin unterliegt Favoritinnen

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie neue Saison ist gerade mal zwei Spieltage alt und die SG Berlin musste bereits zwei deutliche Niedelagen einstecken. Doch man verzagt nicht in der Hauptstadt, denn trotz der eindeutigen Ergebnisse ist eine positive Entwicklung im Team zu erkennen. So ist nicht nur der Kader mittlerweile stabil, sondern auch ein Floorball-Nachwuchs wird angestrebt. Ein Puzzleteil dazu war der Girls’ Day, der erfolgreich den ersten Heimspieltag umrahmte. Doch nicht nur mit solchen Aktionen, sondern auch einigen Punkten will die SG Berlin im Laufe der Saison auf sich aufmerksam machen.

Die Vorbereitungen auf die zweite Bundesligasaison, zählt man den Pokalspielbetrieb der Vorjahre mit, die immerhin vierte Saison am Stück, liefen optimal. So nahmen viele Spielerinnen freiwillig an den international besetzten Czech Open in Prag teil und die reguläre Vorbereitung wurde gar mit einem Sieg im Finale der diesjährigen X3M Berlin Floorball Open gekrönt. Aber es war klar, dass auch die anderen Vereine nicht geschlafen haben. Der UHC Weißenfels möchte die Integration junger Spielerinnen vorantreiben und die Meisterschaft erneut gewinnen, während der MFBC Grimma genau dies unterbinden möchte und erneut einen Anlauf auf die Damenspitze unternimmt. Etwas weniger publik, aber nicht weniger intensiv liefen auch die Vorbereitungen der SG Chemnitz/Heidenau, die sich diese Saison vor den Hauptsädterinnen absetzen möchte.

Eindeutige Niederlagen gegen die Favoritinnen

Dass der MFBC in Grimma stark aufspielen wird, war beim Eröffnungsspiel am 29.09.2013 bereits im Vorfeld klar, dass das Ergebnis so einseitig sein würde, hatte man nicht erahnt. Die Rückkehr einiger Grimmaer Schlüsselspielerinnen machte sich deutlich bemerkbar und die SG Berlin geriet schnell in Rückstand und war immer einen Schritt langsamer. Das Postitive an dem Spielstand von letztendlich 16:2 war, dass Coach Daniel Flister verschiedene Kombinationen im Spielaufbau und der Denfensive testen konnte.

Eine Woche später trat die SG Berlin gegen den amtieren Meister UHC Weißenfels an und auch hier waren das Spiel und das Ergebnis sehr eindeutig: Ein 1:11 markiert den Endstand und wir ziehen den Hut vor der Weißenfelser Nachwuchsarbeit. Trotz der numerisch gesehen hohen Niederlage hat sich das Spiel der SG im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert und die Tendenz im Verlauf der Saison bleibt abzuwarten.

Girls’ Day voller Erfolg

2013-10-05-12:25:40_SGB_GIRLSDAY_am_1920Umrahmt wurde das erste Heimspiel der Saison, das von ca. 40 Zuschauern verfolgt wurde, von einem Girls’ Day. Vor dem Spiel wurde floorballinteressierten Mädchen ein Großfeld-Training angeboten. Geleitet und geplant wurde das von Damen-Hobby-Trainerin Eva Nitsch und Damen-Trainer Daniel Flister. Mit der Aktion, die von Floorball Deutschland unterstützt wird, sollen die neue Hobby- und Nachwuchstrainingszeit beworben werden und die bereits Floorball spielenden Mädchen langfristig für den Sport begeistert werden. Wir wurden bereits gefragt, wann es eine Wiederholung des Events geben kann 🙂

2013-10-05-13:02:54_SGB_GIRLSDAY_am_1920

Am kommenden Wochenende steht das nächste Bundesligaspiel an. Um 17:30 Uhr treffen die Berlinerinnen in der Max-Schmeling-Halle auf die SG Chemnitz/Heidenau. Bereits um 15Uhr treffen die Herren von BAT II auf Saalebiber Halle.

Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Unterstützung, der Eintritt ist frei.

Bilder zum Girls’ Day sowie zum Spieltag gibt es auf unserer Facebookseite.

Statistik

1. Spieltag, MaXxPrint Floorball-Bundesliga: MFBC Grimma – SG Berlin 16:2 (4:0;6:1;6:1;-:-). SG Berlin: Annabell Klein (T), Kristina Guth, Deborah Geese, Maxi Thinius, Cornelia Wehner (0+1), Eva Nitsch, Magdalena Steinfeldt (1+0), Andrea Nicht (1+1), Sabrina Rode, Cornelia Lange, Jana Conrad, Antonia Oelke, Lisa Franze, Eeva Tamminen-Laube.

2. Spieltag, MaXxPrint Floorball-Bundesliga: SG Berlin -UHC Weißenfels 1:11 (0:4;1:4;0:3;-:-). SG Berlin:  Annabell Klein (T), Laura Nieprasch, Kristina Guth, Maxi Thinius, Elina Johansson, Korinna Kelm, Cornelia Wehner, Eva Nitsch, Magdalena Steinfeld, Sabrina Rode, Cornelia Lange, Jana Conrad, Antonia Oelke, Lisa Franze (1+0), Eeva Tamminen-Laube.

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